Kurskorrektur oder Sinkflug? Unsere Kliniken am Limit!

Die Rems-Murr-Kliniken stehen vor einer Zerreißprobe. Trotz Einsparungen klafft für 2026 ein geplantes Defizit von 27,8 Mio. Euro. Das Ziel, das Defizit bis 2028 auf unter 20 Mio. Euro zu drücken, ist ambitioniert – aber reicht das?

In der heutigen Kreistagssitzung haben wir als Fraktion Tacheles geredet:

  • Der „Rosa Elefant“ im Raum: Während die Verwaltung über „strukturelle Anpassungen“ spricht, benennen wir die Ursachen: Eine jahrzehntelange Fehlpolitik der Altparteien und eine unkontrollierte Migration, die unser Gesundheitssystem – das „Schiff“, in dem wir alle sitzen – massiv überladen hat.
  • Bürokratie-Wahnsinn statt Digitalisierung: Während die Klinikleitung von Fortschritt spricht, erleben Patienten in der Realität kleinfingerdicke Papierstapel bei der Aufnahme.
  • Ambulanter Fokus: Zwei Drittel des Defizits (ca. 20 Mio. Euro) entstehen im ambulanten Bereich. Hier muss dringend nachjustiert werden, ohne die Versorgung der Bevölkerung zu gefährden.

Unser Fazit: Wir haben der Fortschreibung der Medizinkonzeption mit Zähneknirschen zugestimmt. Aber: Wir fordern innovative Lösungen wie das Projekt „Medical Room“ und eine ehrliche Debatte über die Belastungsgrenzen unseres Systems.

Wir rudern weiter, damit das Schiff nicht untergeht – aber die Mannschaft ist „ausgemerkelt“.

Was denkt Ihr? Brauchen wir mehr Mut zur Wahrheit in der Gesundheitspolitik?