Kommentar von Lars Haise MdB: „Man muss den CSD nicht mögen, um Terror zu erkennen und Terror zu verurteilen“
Der Kommentar „Die AfD, das CSD-Attentat, der Hass: Schäbig ist gar kein Ausdruck“ des selbsternannten Rechtsextremismus-Experten Alexander Roth beschreibt ganz gut die Gemütslage des linken politischen Spektrums, die von WELT-Autor Don Alphonso unter folgender Überschrift treffend zusammengefasst wurde: „Was tun, wenn die eine umworbene Wählergruppe die andere tötet?“
Man spürt in jedem Satz von Herrn Roth die schiere Verzweiflung, dass er sich eigentlich in dem gleichen Dilemma befindet. Um dieses Dilemma zu therapieren, kämpft er sich an seinen üblichen Stereotypen der Alternative für Deutschland ab, bedient sich argumentativ einem Gutachten, das in Ermangelung an ausreichender Humanintelligenz nur durch den Einsatz Künstlicher Intelligenz gefertigt werden konnte und umschifft dabei gekonnt die Ursachen (plural!) für islamistischen Terror, wie beim CSD in Berlin. Zum einen sei hier das Staatsbürgerschaftsrecht genannt, das seit Anfang der 2000er nicht mehr das Abstammungsprinzip zum Grundsatz hat, zum anderen die illegale Massenmigration seit mindestens 2015.
Wir wissen viel zu lange schon nicht, wen wir uns eigentlich hier ins Land geholt haben. Die Schuld daran trägt nicht die AfD, an der sich Herr Roth fast schon manisch abarbeitet. Die Schuld trägt ausnahmslos das Regenbogen-Parteienallerlei aus CDU, CSU, SPD, FDP, Grünen und Linken. Man muss den CSD nicht mögen, um Terror zu erkennen und Terror zu verurteilen. Denn es handelt sich immer noch um einen Anschlag auf Menschen. Deutschland hat Sicherheit verdient. Das gilt für alle Gesellschaftsgruppen!

