AfD-Kreistagsfraktion fordert Umwidmung der „DeRex“-Fachstelle – Mittel sollen künftig Wohnungsverlust verhindern
Waiblingen, 24. November 2025. Scharfe Kritik üben die AfD-Fraktionen im Kreistag und im Gemeinderat Schorndorf an der Einstellung der Fachstelle zur Wohnraumsicherung in Schorndorf zum Jahreswechsel. Angesichts dramatisch steigender Wohnungslosigkeit im Rems-Murr-Kreis hat die AfD-Kreistagsfraktion daher einen Haushaltsantrag eingereicht, eine Fachstelle zur Verhinderung von Wohnungsverlust einzurichten. Der Aufwand soll kostenneutral erfolgen, indem die umstrittene Fachstelle „DeRex – Demokratieförderung und Rechtsextremismusprävention“ aufgelöst und die vorhandenen Personal- und Sachmittel vollständig für die neue Fachstelle eingesetzt werden sollen.
Lars Haise, sowohl Kreisrat als auch Mitglied im Gemeinderat Schorndorf, unterstreicht: „Für Klimabespaßung und Wirrnis gegen Rechts, also die Hälfte des demokratischen Spektrums, ist immer Geld in rauen Mengen da. Für Menschen in Wohnungsnot nicht. Das ist eine moralische Bankrotterklärung!“
Stephan Schwarz, sozialpolitischer Sprecher der AfD-Kreistagsfraktion, pflichtet ihm bei:
„Der Kreishaushalt hat eine massive Unwucht zum Nachteil von Menschen, die die Solidargemeinschaft brauchen, während Linksgrün schamlos Geld verprassen darf. Das muss sich drehen. Die Mittel für die Finanzierung linker Deutungshoheit müssen einer sinnvollen Verwendung zugeführt werden, nämlich der Hilfe von Menschen in Wohnungsnot.“
Die Zahlen im Rems-Murr-Kreis sind alarmierend. Innerhalb von nur drei Jahren ist die Zahl der Wohnungslosen im Rems-Murr-Kreis von 1.400 auf rund 4.700 explodiert. Aus Sicht der AfD ist das Einstellen der Schorndorfer Beratungsstelle ein gravierender Fehler. Sie teilt damit die Einschätzung der Erlacher Höhe. Das Schorndorfer Modell konnte 135 Haushalte vor dem Verlust ihrer Wohnung bewahren. Studien der Diakonie Bayern und auch die Landesregierung (Drucksache 17 / 9383) bestätigen, wonach jeder in Prävention investierte Euro zwischen 3,50 und 9,50 Euro an Folgekosten für die öffentliche Hand einspart.
„Wir erleben, wie bei Menschen in Not der Rotstift kreist und zugleich an anderer Stelle Geld nahezu enthemmt vergeudet wird. Die linksgrüne Ideologie richtet sich damit immer mehr gegen die normalen Leute. Das muss aufhören! Verantwortungsvoller Umgang mit Steuergeld heißt Prioritäten zu setzen. Und das ist der Kampf gegen Wohnungsnot und Obdachlosigkeit“, fasst der Fraktionsvorsitzende Claus-Dieter Funk zusammen.

